Landesbetrieb stellte Pläne für Radwegen an der B8 vor

Zwischen Wasserheß und der Landesgrenze sollen ein Radweg und sichere Bushaltebuchten entstehen.

Ralf Jung, Bürgermeister Mario Dahm und Wolfgang Gembicki

Ein Radweg entlang der B8 – endlich geht es voran! Seit vielen Jahren fordern die Anwohner*innen eine sichere Verbindung für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen zwischen Uckerath bzw. Wasserheß und der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz. Für die erste Planung hatte sich 2016 noch der damalige Hennefer Landtagsabgeordnete Dirk Schlömer (SPD) eingesetzt. In der Zwischenzeit passierte auf Ebene des Landes dann wenig. Vor Ort setzten sich Stadtverwaltung, ADFC und Heimatverein weiter für die Verbindung ein.

Nun kommt endlich Schwung in die Sache. Der Landesbetrieb Straßen NRW stellte in Uckerath die Planungen vor. Ein großes Lob an die Planer: es entsteht ein durchgängiger Radweg südlich der B8, wobei bestehende Bäume möglichst erhalten bleiben. Dies gelingt über eine Abrückung von der Fahrbahn. Es werden zwei neue und endlich sichere Bushaltebuchten geschaffen, die jeweils eigene Gehwege und Querungshilfen als Zuwegung haben. Das ist ein längst überfälliger Schritt. Im nächsten Jahr soll das Planfeststellungsverfahren starten. Vor Ort warben die Planer von „Straßen NRW“ um Unterstützung der Anliegerinnen und Anlieger, da der neue Weg nur gebaut werden kann, wenn die nötigen Grundstücke zur Verfügung stehen. Die SPD-Vertreter für Uckerath und Umgebung, Ralf Jung und Wolfgang Gembicki, machten sich gemeinsam mit Bürgermeister Mario Dahm ebenfalls ein Bild der Planung, die unter den Anwesenden auf große Zustimmung stieß.