Für Hennef in den Landtag

Sara Zorlu und Dr. Charlotte Echterhoff

Frauenpower für den neuen Landtag

Mit Sara Zorlu und Dr. Charlotte Echterhoff stellt die SPD zwei junge Frauen für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am 15. Mai auf.

Im Mai wird ein neuer Landtag für Nordrhein-Westfalen gewählt. Erstmals werden in Hennef unterschiedliche Namen auf den Wahlzetteln stehen, denn die schwarz-gelbe Landesregierung hat das Stadtgebiet in zwei Wahlkreise zerteilt. Der Stadtrat hatte sich auf Initiative des Bürgermeisters gegen diese Zerteilung ausgesprochen, jedoch ohne Erfolg. So kommt es, dass es in Söven bald eine andere Landtagsabgeordnete geben wird als etwa in Geistingen.

Landtagsabgeordnete? Ja! Die SPD schickt zwei junge Frauen ins Rennen um die beiden Landtagsmandate, die uns Henneferinnen und Hennefer künftig in Düsseldorf vertreten wollen.

 

Kommunen brauchen eine starke Stimme

Sara Zorlu mit Hennefs SPD-Vorsitzenden Dirk Schlömer

Im Wahlkreis 25, zu dem der größte Teil der Stadt Hennef gehört, kandidiert die 36-jährige Unternehmerin Sara Zorlu (Foto links) aus Eitorf. Dort führt sie erfolgreich den langjährigen Familienbetrieb „Zorlu – feine Kost“ mit einem modernisierten Konzept fort. In der Kommunalpolitik ist Sara Zorlu seit vielen Jahren aktiv, sie führt die SPD-Fraktion im Eitorfer Gemeinderat und ist stellvertretende Vorsitzende des SPD im Rhein-Sieg-Kreis. Bei der Kommunalwahl 2020 erreichte sie die Stichwahl um das Bürgermeisteramt in Eitorf.

„Meine Erfahrung in der Kommunalpolitik möchte ich gerne nutzen, um mich für unsere Kommunen einzusetzen. Mir ist es wichtig, die Auswirkungen zu berücksichtigen, die die Politik des Landes auf die Gemeinden und Städte hat. Diese leiden unter einer starken finanziellen Belastung. Vieles, was vor Ort wichtig und notwendig wäre, lässt sich aus den unterfinanzierten Haushalten nicht mehr bezahlen. Die Aufgaben der Kommunen werden immer größer, die Spielräume aber enger. Eine Lösung etwa für die drückende Schuldenlast der Kommunen hat die schwarz-gelbe Landesregierung nicht im Angebot.“

Auch in anderen Bereichen macht Zorlu Stillstand im Land aus. Das Hin-und-her in der Corona-Pandemie gerade für Schülerinnen und Schüler belaste vor allem die Familien. Schulschließungen haben soziale Ungleichheit massiv befördert. Bis heute aber fehle ein schlüssiges Konzept, um diese Ungerechtigkeiten wieder auszugleichen. „Viele Familien sehen hier unmittelbar an der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz, wie es gelingen kann, für gebührenfreie Bildung von der Kita an zu sorgen. In NRW haben wir Nachholbedarf“, findet Zorlu. Wichtig sei eine Gerechtigkeit in NRW zwischen den Zentren und Großstädten und den vielen kleineren, ländlichen Kommunen, die nicht abgehängt werden dürften. Auch in ländlichen Kommunen brauche es eine schnelle Anbindung und Verkehrsachsen und digitale Datenautobahnen, aber auch eine optimale medizinische Versorgung in jedem Alter.

 

Landtagskandidatin Charlotte Echterhoff unterwegs mit Oliver Brock in Söven.

Klimaschutz ist Zukunftsaufgabe

Die zweite Landtagskandidatin ist die 36-jährige Medienwissenschaftlerin Dr. Charlotte Echterhoff (Foto rechts) für den neuen Wahlkreis 26. In Hennef steht sie in der Obergemeinde (Dambroich, Söven, Rott, Westerhausen, Kurscheid) sowie in den Stimmbezirken Eulenberg und Eichholz auf dem Wahlzettel. Die Ratsfrau aus Sankt Augustin möchte sich im Landtag vor allem für die Themen Bildung, Klimaschutz und Mobilität einsetzen.

„Eine Welt, in der Menschen weniger arbeiten und mehr Zeit für ihre Liebsten haben; eine Stadt, in der die Aufenthaltsqualität steigt, weil weniger Autos und mehr Fußgänger unterwegs sind; eine Bildungsbiografie, die nicht vom Namen und nicht vom Wohnort abhängt – das alles ist für mich mehr als eine schöne Vorstellung. Es sind erstrebenswerte, mehrheitsfähige, sozialdemokratische Ziele“, so Dr. Charlotte Echterhoff.

Als Mutter von zwei Kindern möchte sie darüber hinaus die Interessen von Eltern, Kindern und Familien in Düsseldorf vertreten. „Ich möchte eine starke Stimme für Kinder und Familien sein. Insbesondere für eine lebenswerte Zukunft ist Klimaschutz für mich in einer Demokratie unverhandelbar. Wer gut regieren will, muss Konsequenzen aus dem letzten Bericht des Weltklimarats ziehen und den Co2-Ausstoß drastisch senken“, erklärt Echterhoff.

 

Mehr über die Kandidatinnen erfahren:

Zur Homepage von Sara Zorlu.

Zur Homepage von Dr. Charlotte Echterhoff.