Hennef als Kulturstadt

Der Bücherschrank vor dem Rathaus

Durch eine gezielte Ausweitung der Kulturförderung wollen wir Hennef auch als „Kulturstadt“ etablieren. Die SPD war in den vergangenen Jahren treibende Kraft, wenn es darum ging, kulturelle Projekte zu entwickeln und zu fördern.

 

Angebote für alle

Wir wollen ein städtisches Kulturprogramm, das alle Zielgruppen von Jung bis Alt anspricht und an dem jede und jeder ohne Hürden teilnehmen kann. Die Kulturlandschaft der Stadt wird darüber hinaus aber vor allem von Vereinen getragen, die wir in ihrer Arbeit unterstützen wollen. Um das Angebot für Kinder und Jugendliche auszubauen, hat die SPD angestoßen, dass sich die Stadt Hennef am Landesprogramm „Kulturrucksack NRW“ beteiligt. Diese Förderung des kulturellen Interesses bei Kindern und Jugendlichen wollen wir fortsetzen und intensivieren.

 

Kulturfinanzierung

Ein Problem der aktuellen Kulturförderung ist die fehlende Flexibilität. Wir wollen eine Kulturfinanzierung, die kulturelle Projekte zeitlich flexibel fördern kann. So können auch Veranstaltungen und Aktionen unterstützt werden, die ihre Projekte nicht ein Jahr vorher im Haushalt angemeldet haben. Gerade für die freie Kulturszene wäre dies eine wichtige Finanzierungsmöglichkeit. Wir wollen auch in finanziell schwierigen Zeiten die Kulturfinanzierung aufrechterhalten. Das Angebot der Stadtbibliothek und der städtischen Musikschule wollen wir erhalten. Für das Raumproblem der Stadtbibliothek müssen wir eine Lösung finden.

 

Kultur braucht Infrastruktur

Die Idee eines Kulturzentrums für Hennef wollen wir weiter vorantreiben, egal ob als zentrale oder dezentrale Lösung. Kurzfristig wollen wir Räume für die freie Kunstausübung gerade für Kinder und Jugendliche schaffen. Dazu zählen vor allem Proberäume für Bands und Atelierräume für Künstlerinnen und Künstler, die mit einem Angebot der Jugendarbeit verbunden werden können. Zur Betreuung dieser und der schon vorhandenen Angebote wollen wir eine Stelle für ein Freiwilliges Soziales Jahr im Kulturbereich schaffen.

 

Kunst im öffentlichen Raum

Kunst gehört nicht (nur) ins Museum, Kunst gehört in unseren Alltag. Daher wollen wir Kunst im öffentlichen Raum verstärkt fördern, z.B. StreetArt-Aktionen, Graffitis, Skulpturen oder auch kulturelle Open-Air-Veranstaltungen. Unsere Idee des Skulpturenwanderweges verfolgen wir weiter. Kunstwerke an verschiedenen Stationen sollen durch eine Route miteinander verbunden werden. So entstehen auch Orte für kulturelle Veranstaltungen. Dabei setzen wir auf die vielseitige lokale Kunstszene. Im Kulturamt soll eine Koordination von möglichen Ausstellungsflächen für Künstler/innen und Hobbykünstler/innen (z.B. öffentliche Gebäude, Bankfilialen, Arztpraxen, Seniorenheime etc.) eingerichtet werden, damit diese leichter Ausstellungsräume für ihre Werke finden. Um Kunst für ein breites Publikum zugänglich zu machen, möchten wir die Einrichtung einer Artothek prüfen. So können Kunstwerke an Privatpersonen für einen bestimmen Zeitraum verliehen werden.