Mobilität für alle

Für uns ist Mobilität ein Grundrecht. Allen Menschen muss unabhängig von z.B. Alter oder Einkommen Mobilität ermöglicht werden. Dafür steht die Gemeinschaft in der Pflicht. Um die Mobilitätsangebote besser aufeinander abzustimmen, brauchen wir ein umfassendes Mobilitätskonzept für Hennef.

 

Guter und bezahlbarer Nahverkehr

Wir wollen einen attraktiven und bezahlbaren öffentlichen Nahverkehr, der von allen barrierefrei genutzt werden kann. Öffentlicher Nahverkehr ermöglicht allen Henneferinnen und Hennefern mobil zu sein und ist ökologisch und wirtschaftlich nachhaltig. Dafür muss das Angebot an einigen Stellen erweitert werden, sowohl was die Linienführung, aber auch die Ausstattung von Bussen und Bahnen z.B. mit W-LAN angeht. Die Bahnanbindung hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Wir wollen auch zu den Spitzenzeiten ausreichend Plätze in den Zügen. Das Busangebot muss weiter verbessert werden, auch zu den Abend- und Nachtzeiten. Die SPD schlägt u.a. eine Stadtbuslinie für das Zentrum, eine Schnellbuslinie nach Bonn und einen „Hennefer Landhüpfer“ vor. Die Fahrpreise müssen attraktiver werden, d.h. sie müssen sinken. Über Modelle wie ein „Ticket für alle“ (1 Euro am Tag, 365 Euro im Jahr) muss diskutiert werden.

 

„Hennefer Landhüpfer“

Hennef hat aufgrund seiner zahlreichen Dörfer eine verkehrstechnisch schwierige Struktur. Wir wollen das Busangebot auch auf den Dörfern aufrechterhalten und wo nötig ausbauen. Gerade hier sind z.B. Kinder, Jugendliche oder ältere Menschen in ihrer Mobilität sehr eingeschränkt. Deshalb schlägt die SPD die Einführung einer neuen Kleinbuslinie „Hennefer Landhüpfer“ für viele der Hennefer Dörfer vor, die heute nicht an den Linienverkehr angebunden sind, z.B. im Bereich Uckerath, Stadt Blankenberg oder im Siegtal.

 

 

Fahrradfreundliche Stadt

Wir wollen, dass kurze Wege verstärkt mit dem Fahrrad zurückgelegt werden können. Dafür müssen wir bessere Rahmenbedingungen schaffen, denn fahrradfreundlich ist Hennef noch lange nicht. Das Radwegenetz in Hennef wollen wir mit einem abgestimmten Konzept versehen, erhalten und ausbauen. Dafür braucht es eine ganze Reihe zusätzlicher Radwege. Die Hennefer Bahnhöfe wollen wir zu Mobilitätsstationen weiterentwickeln, die verschiedene Verkehrsarten verknüpfen: Park&Ride, Fahrradabstellanlagen und ein Ausbau des von der SPD initiierte Leih-Fahrrad-Systems.

 

Neues Verkehrskonzept für die Innenstadt

Die Verkehrssituation im Hennefer Zentrum ist nicht zufriedenstellend. Die SPD fordert eine Neuorganisation des Verkehrs und schlägt die Einrichtung eines „City-Rings“ vor. So würde die Frankfurter Straße im zentralen Bereich zu einer Einbahnstraße, wodurch mehr Raum für Fußgänger, Radfahrer und auch attraktive Stadtgestaltung entstehen würde. Leider sperrt sich hier die konservative Ratsmehrheit seit Jahren. Dringend braucht Hennef auch die Bahnunterführung an der Bröltalstraße, um das Verkehrschaos in „Hennef-Ost“ zu beseitigen. Die Bürgerinnen und Bürger in Uckerath müssen endlich eine Entlastung vom Verkehr an der B8 erfahren. Hier hat sich die SPD dafür eingesetzt, dass die Maßnahme „Ortsumfahrung“ in den neuen Bundesverkehrswegeplan aufgenommen wurde. Nun braucht es ein zügiges und transparentes Planungsverfahren, das alle Interessen fair ausgleicht.

 

Verkehrssicherheit

Wo es Verkehr gibt, gibt es Gefahren. Diese Gefahren wollen wir minimieren. Dazu setzen wir weiterhin auf Tempobegrenzung und Maßnahmen zur Geschwindigkeitsreduzierung sowie sichere Querungsmöglichkeiten in Wohngebieten und an Schulwegen. Gefahrenstellen wollen wir entschärfen, wie etwa die Ecke Fritz-Jacobi-Straße/Theodor-Heuss-Allee oder die Situation auf der Bonner Straße.